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Götter
Hier, werte Leser, möchte ich euch etwas von den Göttern, Halbgöttern den Dämonen als auch dem Kodex, dem alten Glauben, erzählen die es auf Höllentor gibt. Wie man schon aus den Erzählungen über die Anfänge der Welt entnehmen kann war es nicht immer selbstverständlich das die Götter über uns wachen und Dämonen mit ihnen um die Macht über die Sterblichen streiten.
Meine Wenigkeit ist immer bemüht Neues über Höllentor und seine Geschichten, Legenden und auch Götter und Dämonen zu erfahren die weniger bekannt sind als die hier aufgeführten. Falls ihnen also Geschichten zu Ohren gekommen sind versuchen sie sie doch bitte in dieser Art zusammenzutragen und mir zukommen zu lassen.
Die Götter
Ich möchte zuerst mit den lichten Göttern der Menschen beginnen, steht ihnen doch eine Erstnennung vor den Dämonen zu. Diese Gottheiten fügen sich zusammen zu einem Götterpantheon, einer Götterfamilie mit dem Namen Siril Termis was man als „Heiliges Geschlecht“ übersetzen könnte. Allerdings streiten sich hier noch die Gelehrten darüber, ob denn alle Mitglieder des Siril Termis auch in der Tat verwandt sind oder ob nur die Menschen diese Beziehung hineininterpretiert haben. Sicher ist das die Halbgötter zwar nicht verwandt, aber dennoch in den Termis einbezogen sind. Hier nun eine Aufgliederung für den Interessierten in die Götter von Höllentor:
Zusammen mit Xana hat Palas 4 Kinder. Der älteste Sohn ist Hrandor der Schmied, eine ernste, nur der Arbeit zugewandte Gottheit des Handwerks. Darauf folgt Silona, Herrin der See, Nylinn die Muse und als jüngster Sproß Tolkir, Herr der Schriften.
Aus einer verbotenen Beziehung zwischen Hrandor und einer Unbekannten ging Der Schatten hervor, eine gemiedene Gottheit ohne Namen und Vergangenheit. Er erhielt nie einen Namen den er wurde aus dem Siril Termis verbannt.
Es gibt auch ein paar ehemals Sterbliche, die nun als Halbgötter in den Heiligen Sphären weilen. Dies sind Sir Rufus Lensar, Schildträger Palas, Thalanta die Herdmutter sowie Vodan der Starke.
Götter
Halbgötter
Dämonen
Kodex
Tolkir, Herr der Schriften
Tolkir, jüngster Proß des Siril Termis, wuchs weit nach seinen Brüdern und Schwestern auf. Seine körperliche Stärke und Schaffenskraft gleicht längst nicht denen seiner älteren Geschwister und zum Zeitpunkt seiner Reife hatten alle anderen Gottheiten die Spähren der Macht längst unter sich aufgeteilt. So wurde ihm die Aufgabe zuteil die Götterchroniken zu führen, Listen über alles was der Siril Termis je geschaffen hatte, eine Chronik die alle Taten der Götter belegen täte. Lange Zeit haderte Tolkir mit diesem Schicksal als Schreiber daß ihn seiner Meinung an den Rand des Götterpantheons drückte und Neid über die Macht und Aufgabenfülle keimte in ihm auf. Alles war getan, die Welten waren voller Lebewesen und Pflanzen, Berge waren entstanden, Flüße durchströmten das Land, alles war perfekt. Eines Tages kam ihm die Idee daß die Wesen dort unten zwar alles hatten was ihnen sein Göttervater zugedacht hatte - aber was sollte ihn selbst dran hindern ihnen noch etwas mehr zu geben - einen Teil der Kraft der allen Göttern innewohnt - ein Geschenk über das diese Wesen dort unten nur ihm, Tolkir dem Chronisten, dankbar sein würden und nur ihn dafür ehren würden. Schlau dachte er sich daß ja schon die anderen Götter ihre Kräfte an besondere Diener, Priester, weitergaben und daß dies nicht sein Weg sein konnte. So schenkte er den Wesen die Macht der Schrift die es ihnen auch ohne direkte Anbetung ermöglichen Würde die Macht der Magie ganz ohne Hilfe der Götter zu meistern.
Priesterschaft und Tempel: Aufgrund seiner Hintergrundgeschichte gibt es keine direkten Priester oder Tempel für Tolkir. Allerdings gibt es Schreine für Tolkir in allen größeren Zauberakademien die dort von speziellem Personal betreut werden und Bibliotheken werden ihm geweiht. Auf dem Altar befindet sich immer eine Abschrift des Tiach Kaelzund, des „Ersten Buches“. Das Orginal dieses Werkes verschwand schon vor Urzeiten im Strudel der Geschichte, das Erste Buch jedoch existiert in Abschriften immer weiter. Zwar kann niemand kann den Inhalt lesen - jedoch verleiht den Gläubigen schon eine Durchsicht der Seiten neue geistige Kraft.
Anhängerschaft: Viele Schreiber, Gelehrte und magisch begabte Personen (dazu gehören nie Priester) gehören zur treuen Anhängerschaft des Tolkir. Vom Charakter her vollkommen unterschiedlich, läßt sich der Charakter der Gottheit auch nicht einordnen. Die einen verehren ihn als Gelehrten in seiner Position als Herr der göttlichen Chroniken, die anderen als großzügigen Gönner der den Menschen die Zauberei gebracht hat. Wieder andere (meist Hexer) verehren ihn aufgrund seiner Schlauheit und Durchsetzungskraft.
